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Siegward Sprotte

1913 Potsdam - 2004 Kampen/Sylt
Der hier dargestellte Lebenslauf ist nur ein Auszug, einen vollständigen Lebenslauf mit Ausstellungsdaten finden Sie auf der Website der Siegward Sprotte Stiftung.  

Kurzbiografie

1913
Geboren am 20. April in Potsdam
1921
Erste Bekanntschaft mit den Werken von Karl Hagemeister, Wassily Kandinsky, Wilhelm Lehmbruck, August Macke, Franz Marc, Edvard Munch und Karl Schmidt-Rottluff während des „Potsdamer Kunstsommers“ in der Orangerie von Sanssouci
1929/30
Ritterspornbilder bei dem Gartengestalter Karl Foerster in Bornim
1931
Abitur am Realgymnasium Potsdam
1930-1933
Studium bei Karl Hagemeister, zeitweilig als dessen Meisterschüler Studienaufenthalte in Lohme / Rügen Studium an den Vereinigten Staatsschulen für Freie und Angewandte Kunst in Berlin bei Emil Orlik
1933-1938
Fortsetzung des Studiums bei Kurt Wehlte, Maximilian Klewer und Oskar Hermann Werner Hadank Mit dem Schriftsteller Hermann Kasack Arbeitsreise nach Nidden / Kurische Nehrung; Sand- und Dünenaquarelle
Ab 1936
Atelier auf dem elterlichen Grundstück in Bornstedt. Studien der altmeisterlichen Techniken in der Toskana; Aufenthalt in der Villa Colombaia in Florenz; Begegnung mit dem Maler Hans Purrmann Beginn wiederkehrender Arbeitsaufenthalte in Colfosco / Dolomiten; Bergbilder
Ab 1938
Beteiligung an Ausstellungen der Galerie von Garvens (Bornholm), der Preußischen Akademie der Künste, des Vereins Berliner Künstler und des Potsdamer Kunstvereins
1939, 1941, 1942 und 1944
Mit unpolitischen Sujets in der Großen Deutschen Kunstausstellung in München vertreten
1941
Einberufung zum Militärdienst Mit Hermann Kasack Veröffentlichung „Über das Chinesische in der Kunst“ Einjährige Ehe mit der Schauspielerin Elisabeth Reich
1944
Arbeitsreise nach Hiddensee und auf die Kurische Nehrung Freundschaft mit der Sängerin und Designerin Anna Muthesius
1945
Übersiedlung nach Kampen / Sylt, zunächst in das Gästehaus des Verlegers Peter Suhrkamp In Seebüll zu Gast bei Ada und Emil Nolde Heirat mit Iris Eckert
1946
Geburt der Tochter Sylvia
1951
Beginn der 50 Jahre lang veranstalteten „Kampener Ateliergespräche“
1953/54
Porträtreihe „Köpfe der Gegenwart“ (Eugen Herrigel, Karl Foerster, Jean Gebser, Gustav Mensching, Hermann Hesse, Karl Jaspers, José Ortega y Gasset, Pascual Jordan u.a.). Besuch bei Hermann Hesse in Montagnola am Luganer See
1958
Abkehr vom Porträtieren und generell dem Abbilden von Menschen; Konzentration auf den Dialog von Sehen und Sagen Bilderzyklus „Gesang des Meeres“
1960
Heirat mit Cosmea Ebert; Geburt des Sohnes Armin
1969
Havel-Schilfstudien
1978
Bau eines Atelierhauses in Kampen
1988
Ausstellung zum 75. Geburtstag im Potsdam Museum
1992
Gründung der Siegward-Sprotte-Stiftung in Potsdam
1995
Ehrenmitglied des Vereins Berliner Künstler
2003
Anlässlich des 90. Geburtstags Ehrenbürger der Stadt Potsdam sowie der Region Alta Badia / Italien
2004
Gestorben am 7. September in Kampen / Sylt

Passende Produkte zum Künstler Siegward Sprotte 

Öffnungszeiten
Mai–Oktober
Do-So 12.00–16.00 Uhr

November–April
Sa+So 12.00–16.00 Uhr

sowie nach Vereinbarung (für Gruppen)

Eintrittspreise
4,00 Euro pro Person
ermäßigt 3,50 Euro pro Person
Kinder unter 14 Jahren frei

Sonderöffnung Museum 15,00 Euro
Führung Museum 20,00 Euro
Führung Museum + Kirche 25,00 Euro
Museum der Havelländischen Malerkolonie
Beelitzer Str. 1 / Ecke Dorfstraße
14548 Schwielowsee / OT Ferch
Tel +49 (0)33209 21025
E-Mail: museum[at]havellaendische-malerkolonie.de
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