Zur Startseite

Julie Wolfthorn

1864 Thorn/Ostpreußen - 1944 Theresienstadt

Kurzbiografie

1864
am 8. Januar geboren in Thorn/Westpreußen
1883
als Vollwaise Umzug mit Großmutter und Schwestern nach Berlin
1890er
Aufenthalt in der Künstlerkolonie Dachau und in München
1892
Studium an der Académie Colarossi in Paris mit Adele von Finck und Jelka Rosen, Aufenthalte in der Künstlerkolonie Grez-Sur-Loing  
1895
Einzug mit ihrer Schwester Luise in die Kurfürstenstraße 50 in Berlin, wo sie bis 1942 leben wird
1896
Künstlerischer Durchbruch mit lebensgroßem Pastell von Ida Dehmel, Aufenthalte auf der Insel Usedom und in der Künstlerkolonie Worpswede
1898
Mitbegründerin der Berliner Secession, Kontakt zum Friedrichshagener Dichterkreis und Die Kommenden
1900
mit Adele von Finck in Rom
1904
Eröffnung des Schülerinnenateliers und Heirat mit dem Kunstkritiker Rudolf Klein, erstmals Unterzeichnung einer Petition, die die Zulassung von Frauen zum Studium an der Hochschule für Bildende Künste fordert
1905
Engagement im Deutschen Lyceum Club, Mitbegründerin der Verbindung Bildender Künstlerinnen Berlin–München
1913
Mitbegründerin des Frauenkunstverbandes
1920er
Aufenthalte auf Hiddensee und Mitglied im Hiddensoer Künstlerinnenbund
1933
mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten ändert sich das Leben der jüdischen Künstlerin radikal, sie erhält Ausstellungs- und Berufsverbot
1942
zusammen mit ihrer Schwester Deportation in das Konzentrationslager Theresienstadt
1944
am 29. Dezember stirbt Julie Wolfthorn kurz vor ihrem 81. Geburtstag in Theresienstadt
Quellen:
Katalog Julie Wolfthorn Der Mythos von Ferch – das Paradies auf Erden im Museum der Havelländischen Malerkolonie
16. Juli–30. Oktober 2016, Kuratorin Dr. Heike Carstensen
In Ferch (Skizze), um 1918
Öl auf Malkarton, 31,6×42,1 cm, WVZ 220, Privatbesitz
Studie (Paris), um 1892
Öl auf Leinwand, 21×26cm, WVZ 3, Privatbesitz
Mädchen im Walde, genannt Gescha, 1897
Öl auf Leinwand, 31×40cm, WVZ 25, Privatbesitz

Ausstellungen 

In folgenden Ausstellungen wurden Kunstwerke des Künstlers vorgestellt:
Öffnungszeiten
Mai–Oktober
Do-So 12.00–16.00 Uhr

November–April
Sa+So 12.00–16.00 Uhr
sowie nach Vereinbarung (für Gruppen)

Eintrittspreise
4,00 Euro pro Person
ermäßigt 3,50 Euro pro Person

Kinder unter 14 Jahren frei

Führung Museum 20,00 Euro
Führung Museum + Kirche 25,00 Euro
Museum der Havelländischen Malerkolonie
Beelitzer Str. 1 / Ecke Dorfstraße
14548 Schwielowsee / OT Ferch

Tel +49 (0)33209 21025

E-Mail: museum[at]havellaendische-malerkolonie.de
© 2024
Museum der Havelländischen Malerkolonie
crossmenu