Zur Startseite

Hans Baluschek

1870 Breslau – 1935 Berlin

Kurzbiografie

1876
Übersiedlung der Familie nach Berlin
1889
Abitur in Stralsund
bis 1894
Studium an der akademischen Hochschule für die bildenden Künste in Berlin bei Josef Scheurenberg und Woldemar Friedrich
1891
Kontakt zum Friedrichshagener Dichterkreis
1895-1897
gemeinsame Ausstellungen mit Martin Brandenburg in der Galerie von Fritz Gurlitt
1897-1930
unregelmäßig auf der Großen Berliner Kunstausstellung vertreten 1897 im Kreis der Vereinigung der XI
1898
Mitbegründer der Berliner Secession, an deren Aus- stellungen er sich regelmäßig beteiligte; seit 1908 im Vorstand
1913/14
Übertritt zur Freien Secession
1898
bis zu seinem Tod Mitglied des Vereins Berliner Künstler, außerdem Mitglied des Deutschen Künstlerbundes und des Vereins Deutscher Illustratoren
1908
Eröffnung einer privaten Malschule für Damen. Im Ersten Weltkrieg als Landsturmmann an der Westfront
1920
Mitglied der städtischen Deputation für Kunst und Bildungswesen; Eintritt in die SPD. In den 1920er Jahren verstärktes kulturpolitisches Engagement in zahlreichen Künstlervereinigungen und Verbänden. An literarischen Arbeiten sind die Novellenbände Spreeluft (1913), Enthüllte Seelen (1920) und Großstadtgeschichten (1924) zu nennen. Illustrationen für mehrere sozialdemokratische Zeitschriften, u.a. Der wahre Jacob und Lachen links
Seit 1925
Teilnahme an den Berliner Akademie-Ausstellungen
1929-1933
Leitung der Großen Berliner Kunstausstellung 1930, gemeinsam mit Käthe Kollwitz und Otto Nagel, künstlerische Beratung für den Film Mutter Krauses Fahrt ins Glück. 1933 legte Baluschek sämtliche Ämter und Funktionen nieder. Seine sozialkritische Malerei ist vorrangig den städtischen Kleinbürgern und dem Proletariat gewidmet. Daneben schuf er seit den 1890er Jahren Stadtansichten, Eisenbahn- und Industriebilder, die fast ausschließlich Berlin betreffen.

Passende Produkte zum Künstler Hans Baluschek 

Ausstellungen 

In folgenden Ausstellungen wurden Kunstwerke des Künstlers vorgestellt:
Öffnungszeiten
Mai–Oktober
Do-So 12.00–16.00 Uhr

November–April
Sa+So 12.00–16.00 Uhr

sowie nach Vereinbarung (für Gruppen)

Eintrittspreise
4,00 Euro pro Person
ermäßigt 3,50 Euro pro Person
Kinder unter 14 Jahren frei

Sonderöffnung Museum 15,00 Euro
Führung Museum 20,00 Euro
Führung Museum + Kirche 25,00 Euro
Museum der Havelländischen Malerkolonie
Beelitzer Str. 1 / Ecke Dorfstraße
14548 Schwielowsee / OT Ferch
Tel +49 (0)33209 21025
E-Mail: museum[at]havellaendische-malerkolonie.de
© 2026
Museum der Havelländischen Malerkolonie
crossmenu