Die Ausstellung widmet sich der Havelländischen Malerkolonie und ihrer künstlerischen Auseinandersetzung mit der märkischen Landschaft rund um den Schwielowsee. Seit dem späten 19. Jahrhundert zog diese Region zahlreiche Malerinnen und Maler an, die fern der Großstadt Berlin eine unmittelbare Naturerfahrung suchten. Seen, Flussläufe und Wälder wurden zu zentralen Bildmotiven und prägten eine zurückhaltende, atmosphärische Malweise. Gezeigt werden Werke u. a. von Karl Hagemeister und Theo von Brockhusen sowie nachfolgenden Künstlergenerationen, die unmittelbar vor der Natur arbeiteten.
Die Präsentation in der Künstlerkolonie Heikendorf ist Teil einer freundschaftlichen Kooperation innerhalb der Vereinigung der europäischen Künstlerkolonien euroArt zwischen Ferch und Heikendorf und macht den Austausch zwischen zwei bedeutenden deutschen Künstlerorten sichtbar. Beide verbindet das Interesse an Landschaft, Licht und künstlerischer Gemeinschaft. Die Ausstellung versteht sich als Einladung zum vergleichenden Blick auf regionale Kunstzentren und als Auftakt eines lebendigen Dialogs zwischen den beiden Häusern.
