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Terminhinweise

 

  • 25. September 2010, 17:00 Uhr
    Vortrag "Vorwärts marsch" - Der Kampf der Künstlerinnen um berufliche Anerkennung in der Kunstwelt um 1900 mit Dr. Anna Havemann-Sendker
     
  • 23. Oktober 2010, 17:00 Uhr
    Vortrag "Gabriela Münter und Marianne von Werefkin in Murnau" mit Prof. Dr. Jelena Jamaikina


Aktuelle Ausstellung: Malerinnen des Havellandes um 1900
 
Ausstellungszeitraum: 24. Juli - 31. Oktober 2010
 
Die Schau stellt verschiedene Werke heute fast vergessener Künstlerinnen einer breiten Öffentlichkeit vor. Eine Bildabfolge von der Gründerzeit bis kurz nach dem ersten Weltkrieg zeigt anhand von rund dreißig Landschaftsgemälden einen repräsentativen Querschnitt der unterschiedlichen künstlerischen Stile und damit auch den Aufbruch von der Tradition zur Moderne. Es sind einzelne Werke oder Werkgruppen von fünfzehn Künstlerinnen, die in Ferch und der näheren Umgebung wie Flottstelle, Caputh, Wilhelmshorst, Rehbrücke oder Blankensee tätig waren.


Da sich die Bilder ausschließlich in Depots von Museen, in Privatsammlungen oder Privatgalerien befinden, werden sie in dieser Ausstellung in Ferch zum ersten Mal zusammengeführt und öffentlich gezeigt.

 

   
Im Katalog zur Ausstellung werden nicht nur die Lebensdaten und die Lebensgeschichten der Künstlerinnen aufgezeigt, sondern auch die spezifischen Probleme beschrieben, mit denen sich Frauen zu Beginn des 20. Jahrhunderts konfrontiert sahen, wenn sie den Wunsch äußerten, Künstlerin/Malerin zu werden.

Bestellungen sind gegen Vorkasse und zuzüglich Porto per ► Mail möglich. Der Preis für den Katalog beträgt 10,00 Euro.
   

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gesendet im rbb kulturradio am 26.7.2010 in der Rubrik "Zeitpunkte"
Autor: Bernd Dreiocker
   

Das Projekt findet im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2010

„Mut & Anmut. Frauen in Brandenburg - Preußen“ statt.

Kulturland Brandenburg 2010 steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten
Matthias Platzeck.
Kulturland Brandenburg 2010 wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft,
Forschung und Kultur sowie das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft
des Landes Brandenburg.
Mit freundlicher Unterstützung der brandenburgischen Sparkassen gemeinsam mit der
Ostdeutschen Sparkassenstiftung.

 



 
Brockhusens Werk "Blick vom Franzenzberg" an das Museum übergeben
Am 09. April 2010 übergaben der Vorstandsvorsitzende der Ostdeutschen Sparkassenstiftung Claus Friedrich Holtmann und der Vorstandsvorsitzende der Mittelbrandenburgischen Sparkasse in Potsdam Johannes Werner dem Förderverein ein weiteres Werk für die Sammlung.

Die Bürgermeisterin der Gemeinde Schwielowsee Kerstin Hoppe und Vorsitzende des Fördervereins Havelländische Malerkolonie e.V. Helga Martins hatten sich intensiv bei der Ostdeutschen Sparkassenstiftung dafür eingesetzt, dass dieses Werk für die Sammlung des Museums erworben werden konnte. Das Werk ist Eigentum der Stiftung und wird als Dauerleihgabe an das Museum abgegeben.
 
 

 Das Museum der Havelländischen Malerkolonie
 
Die Havelländische Malerkolonie entwickelte sich im Einzugsgebiet des Berliner Umlandes. Die durch Seen, den Flusslauf der Havel sowie Wälder und Wiesen geprägte Märkische Landschaft bot Künstlern ein reiches Sujet für ihre Arbeiten. Im Gegensatz zu anderen Künstlerkolonien hat es am Schwielowsee keinen festen Zusammenschluss zu einem Verband gegeben.

Der Artikel »Ferch, ein Märkisches Malerdorf« aus der Potsdamer Jahresschau im Jahr 1928 dient jedoch als Beleg, dass der Ort durch die Künstler Karl Hagemeister und Carl Schuch als Malerdorf in der Öffentlichkeit anerkannt war. Beide Künstler waren die ersten nachweislichen Maler, die in Ferch ab 1878 arbeiteten.

Nach Hagemeister und Schuch kamen weitere Landschaftsmaler um 1900 in die Region. Die Erschließung des Berliner Umlandes durch Bahn und Schifffahrt förderte den regen Austausch zwischen der wachsenden Metropole Berlin und der Peripherie. Temporäre Aufenthalte oder Tagesausflüge boten Künstlern eine ideale Gelegenheit, um vor der Natur zu malen und zu studieren. Das Museum der Havelländischen Malerkolonie knüpft mit seiner Präsentation an eine Gesamteuropa umfassende Bewegung der Künstlerkolonien und -orte an.


Anschrift:
Museum der Havelländischen Malerkolonie
Beelitzer Str. 1 / Ecke Dorfstraße
14548 Schwielowsee / OT Ferch
Telefon: 033209 - 21025
e-Mail: museum[at]havellaendische-malerkolonie.de
   
Öffnungszeiten: Mai - Oktober Mi-So 11.00-17.00 Uhr
  November - April Sa+So 11.00-17.00 Uhr
  sowie nach Vereinbarung (für Gruppen)
   
Eintritt: 2,50 Euro pro Person, Kinder unter 14 Jahren frei
   
Ansprechpartner: Förderverein Havelländische Malerkolonie e.V.
Helga Martins
Tel: +49 (33209) 70941
www.havellaendische-malerkolonie.de
E-Mail: vorstand[at]havellaendische-malerkolonie.de